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Google Search Console einrichten: 4 Schritte bis zu den ersten Daten

Kurz gesagt

Öffnen Sie die Search Console mit einem Google-Konto, wählen Sie „+ Property hinzufügen“, entscheiden Sie sich für Domain oder URL-Präfix und bestätigen Sie die Inhaberschaft, bei einer Domain-Property über einen DNS-Eintrag. Laut Google sollten Daten innerhalb weniger Tage sichtbar sein. Danach reichen Sie Ihre Sitemap ein.

Vorher klären: Konto und Zugang

Legen Sie fest, mit welchem Google-Konto Sie die Search Console verwalten. Wir raten zu einem Konto, auf das Ihr Unternehmen auch dann noch Zugriff hat, wenn eine Agentur oder ein Mitarbeiter wechselt. Das ist unser Rat, keine Vorgabe von Google.

Für die Bestätigung brauchen Sie entweder Zugang zu den DNS-Einstellungen bei Ihrem Domainanbieter oder die Möglichkeit, eine Datei oder ein Tag auf der Website einzubauen. Wenn eine Agentur Ihre Website betreut, fragen Sie vorher, wer das übernimmt.

Schritt 1: Property hinzufügen

So steht es in der Search Console-Hilfe (geprüft am 8. November 2026):

  • Öffnen Sie auf einer beliebigen Seite der Search Console das Drop-down-Menü zur Property-Auswahl
  • Wählen Sie „+ Property hinzufügen“
  • Wählen Sie „Website-Property“ (Plattform-Properties sind für Instagram, TikTok, X oder YouTube)
  • Wählen Sie Domain-Property oder URL-Präfix-Property (siehe Schritt 2)
  • Wählen Sie eine Bestätigungsmethode und dann „Bestätigen“, oder „Später bestätigen“, um den Stand zu speichern

Schritt 2: Domain oder URL-Präfix?

Beispiel: Der (erfundene) Malerbetrieb Huber in Augsburg hat die Website https://www.malerbetrieb-huber.de und einen Blog unter blog.malerbetrieb-huber.de.

  • Domain-Property: Sie geben nur malerbetrieb-huber.de ein, ohne https://, ohne www und ohne Pfad. Sie erfasst alle Subdomains und Protokolle, also auch den Blog. Bestätigt wird über einen DNS-Eintrag
  • URL-Präfix-Property: Sie geben https://www.malerbetrieb-huber.de/ genau so ein. Erfasst werden nur URLs mit diesem Anfang. Für den Blog bräuchte Herr Huber eine zweite Property

Wenn Sie an die DNS-Einstellungen kommen, ist die Domain-Property aus unserer Sicht die einfachere Wahl, weil sie alles auf einmal abdeckt.

Schritt 3: Inhaberschaft bestätigen

Für eine Domain-Property ist der Domainnamen-Anbieter (ein DNS-Eintrag) laut Google die einzige Möglichkeit. Für URL-Präfix-Properties gibt es weitere Methoden:

  • HTML-Datei hochladen
  • HTML-Tag
  • Google Analytics-Tracking-Code (Bearbeitungsrechte und dasselbe Google-Konto nötig)
  • Container-Snippet in Google Tag Manager (Veröffentlichungs- oder Administratorrechte nötig)
  • Domainnamen-Anbieter

Google schreibt, dass es bei manuell angelegten DNS-Einträgen bis zu zwei oder drei Tage dauern kann, bis der Anbieter den Eintrag ausliefert. Klappt die Bestätigung nicht, versuchen Sie es nach ein oder zwei Tagen noch einmal.

Wichtig: Entfernen Sie den DNS-Eintrag oder die HTML-Datei auch nach erfolgreicher Bestätigung nicht. Die Bestätigung gilt nur, solange die Search Console das Token findet.

Schritt 4: Sitemap einreichen

Nutzen Sie einen Baukasten wie Squarespace oder Wix, verwaltet dieser laut Google wahrscheinlich schon eine Sitemap für Sie; Einreichen ist dann nicht nötig. Welche Adresse Ihre Sitemap hat, sehen Sie in der Dokumentation Ihres Systems. Laut Google brauchen Sie für das Einreichen Inhaberrechte an der Property.

  • Öffnen Sie den Sitemaps-Bericht
  • Tragen Sie die Adresse der Sitemap unter „Neue Sitemap hinzufügen“ ein
  • Klicken Sie auf „Senden“
  • Steht der Status nicht auf „Erfolgreich“, klicken Sie auf die Zeile, um die Fehlerdetails zu sehen

Nach umfangreichen Änderungen an der Sitemap reichen Sie sie laut Google am besten erneut ein. Für einzelne neue Seiten können Sie im URL-Prüftool „Indexierung beantragen“ wählen.

Die erste Auswertung

Sobald Daten da sind, öffnen Sie den Leistungsbericht. Er zeigt Klicks, Impressionen, die Klickrate (CTR) und die durchschnittliche Position, standardmäßig für die letzten drei Monate. Impressionen zählen, wie oft eine Seite in den Suchergebnissen erschien, Klicks, wie oft jemand sie geöffnet hat.

Sehen Sie sich den Tab „Seiten“ an und notieren Sie die drei Seiten mit den meisten Impressionen. Dort erreicht eine kleine Änderung, etwa ein klarerer Titel, die meisten Menschen. Diese Reihenfolge ist unser Vorgehen.

Bleibt die Property nach einigen Tagen leer, liegt das laut Google möglicherweise daran, dass die Website noch nicht in der Google Suche erscheint oder eine falsche URL eingegeben wurde.

Was wir vorbereiten

Wir bereiten einen Dienst vor, der Ihre Search Console-Daten liest und Ihnen jeden Morgen ein bis drei konkrete Verbesserungen schickt, oder keine, wenn es nichts Sinnvolles gibt. Sie entscheiden, ob Sie sie umsetzen. Er baut keine Websites neu und kann weder Rankings noch Anfragen versprechen. Für Ihr Land ist er noch nicht geöffnet. Hinterlassen Sie unten Ihre E-Mail-Adresse, dann sagen wir Ihnen Bescheid.

Quellen